Follikuläre Zyste mit infundibulärer (Infundibularzyste) oder trichilemmaler Differenzierung (Trichilemmalzyste)
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.8 Trichilemmalzyste und Hybridzyste (Infundibularzyste + Steatocystom)
Last Updated: 16-01-2014
Prof. Dr. Dieter Metze
Dermatologische Universitätsklinik, Münster
DOI
10.7397/dmk-1.2.36
Histologische Kriterien (Infundibularzyste, Epidermoidzyste)
- Zystenwand mit mehrschichtigem Epithel, manchmal atroph, Lumen glatt begrenzt
- Orthokeratotische Verhornung mit Ausbildung eines Stratum granulosum
- Zysteninhalt lockeres, lamellär geschichtetes Hornmaterial
- Nach Ruptur chronisch-entzündliche Fremdkörperreaktion (Hornzellen in Makrophagen) und Vernarbung
Histologische Kriterien (Trichilemmalzyste, Isthmus-Katagen-Zyste, piläre Zyste)
- Zystenwand mit mehrschichtigem Epithel, periphere Epithelien blass, groß, ohne abzuflachen, Lumen sägezahnartig begrenzt
- Abrupte orthokeratotische Verhornung ohne Ausbildung eines Stratum granulosum (entspricht Differenzierung des Isthmus oder des Haarfollikels im Katagenstadium)
- Zysteninhalt kompaktes, überwiegend orthokeratotisches eosinophiles Hornmaterial
- Manchmal Verkalkungen, Cholesterolspalten
- Dünne fibröse Kapsel, nach Ruptur chronisch-entzündliche Fremdkörperreaktion und Vernarbung
Histologische Kriterien (Steatozystoma)
- Dünne Zystenwand mit 2- oder 3-schichtigem Epithel
- Dünne kompakte Verhornung und gezackte Oberfläche
- In der Zystenwand manchmal Talgdrüsen angeschnitten
- Im Lumen lockeres Horn und
- Manchmal viele Haarschäfte (sogenannte Vellushaarzyste, diese und Steatozystoma durch Keratin 17 Mutation verursacht)
Dermatohistopathologie
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