Benigne melanozytäre Neoplasie mit architektonischen und zytologischen Besonderheiten
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.23 Spitz Naevus
Last Updated: 19-11-2013
Dieter Metze, Münster
DOI
10.7397/dmk-1.2.36
Histologische Kriterien
- Scharfe Begrenzung und symmetrischer Aufbau (Zellverteilung, Pigmentierung)
- Epidermis hyperplastisch, hyperkeratotisch, Stratum granulosum prominent
Junktionaler Anteil:
- Große Melanozyten, rund, oval, polygonal oder spindelig, Kerne groß mit Nukleolen, mehrkernige Melanozyten, Mitosen möglich, Zytoplasma breit, häufig homogen eosinophil
- Vereinzelt Melanozyten in höheren epidermalen Zellschichten
- Melanoyzten überwiegend zu Nestern aggregiert
- In der Junktionszone Nester elongiert, in vertikaler Orientierung mit Spaltbildungen zu den umliegenden Keratinozyten
- Sporadisch homogen eosinophile Körperchen neben den Melanozyten (Kamino-Bodies, setzen sich aus Basalmembranstrukturen zusammen)
- Im Papillarkörper Fibrose, Melanophagen, Lymphozyten
Dermaler Anteil mit Zeichen der Ausreifung:
- Keilförmige Silhouette
- Melanozyten dermal kleiner, weniger pigmentiert
- Nester zur Tiefe hin kleiner
- Keine Mitosen an der Basis
Häufige Varianten
Pigmentierter Spindelzelltumor Reed: Melanozyten spindelig und pigmentiert
Pagetoider Spitz ("Baby Spitz"): Junktionaler Spitz in einem frühen Entwicklungsstadium, kaum Nester (DD Melanoma in situ schwierig)
Desmoplastischer Spitz: ausschließlich dermaler Spitz mit fibrotischem Bindegewebe
Dermatohistopathologie
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