Benigne epidermale Neoplasie aus basaloiden und squamoiden Zellen
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.9 Seborrhoische Keratose (Seborrhoische Warze, Basalzellpapillom)
Last Updated: 16-01-2014
Prof. Dr. Dieter Metze
Dermatologische Universitätsklinik, Münster
DOI
10.7397/dmk-1.2.36
Histologische Kriterien (Akanthotischer Typ, häufigste Variante)
- Exophytische, breitbasig der Haut aufsitzende Läsion
- Epidermis verbreitert, Proliferation basaloider und squamoider monomorpher Keratinozyten, fokal tricholemmale Differenzierung mit hellzelligen Epithelien
- Orthohyperkeratose, pseudozystische Horneinschlüsse
- Variable Hyperpigmentierung der Keratinozyten
- Papillomatosis, im Papillarkörper chronisch-entzündliche Infiltrate mit leichter Fibrose
Varianten
- Irritierte seborrhoische Keratose: "squamous eddies" (kleine, zwiebelschalenartige intrapidermale Proliferation von eosinophilen Epithelien, entspricht wahrscheinlich Windungen von Talgdrüsenausführungsgängen), Spongiose, parakeratotische Zonen, Hämorrhagien, fakultativ Akantholysen
- Adenoider (retikulärer) Typ: zweireihige Proliferation von basaloiden Keratinozyten in der Dermis mit Anastomosierung, häufig pigmentiert (Vorstufe ist solare Lentigo, siehe dort), kaum Hornzysten
- Hyperkeratotischer Typ: ausgeprägte Hyperkeratose und Papillomatose mit Kirchturmspitzen-artiger Oberfläche, geringe Akanthose (an distalen Extremitäten auch als Stukkokeratose bekannt)
- Klonaler Typ: Verruca seborrhoica mit scharf begrenzten Nestern ("Klone") von großen, hellen oder basaloiden Keratinozyten
- Melanoakanthom: pigmentierte seborrhoische Keratose mit Vermehrung von dendritischen Melanozyten
Dermatohistopathologie
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