Invasives Karzinom der Epidermis mit squamöser Differenzierung
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.12 Plattenepithelkarzinom (Spinozelluläres Karzinom, Spinaliom)
Dieter Metze, Münster
Histologische Kriterien
- Von der Epidermis ausgehend irreguläre Inseln, Stränge oder breite Verbände atypischer Keratinozyten
- Dermal oder subkutan (bis in Muskulatur oder Knochen) invasiv mit unterschiedlich großen Epithelinseln oder solitären Tumorzellen
- Karzinomzellen mit breitem hypereosinophilem Zytoplasma, Kerne variieren in Form, Größe und Struktur
- Einzelzellverhornungen, Formation von Hornperlen
- Erhöhte Mitoserate, evtl. pathologische Mitosen
- Im Tumorstroma Lymphozyten und andere Entzündungszellen, Fibrose möglich
- Ulzeration im fortgeschrittenem Stadium mit Granulationsgewebe
- In der Umgebung oft Anteile eines In-situ-Karzinoms (aktinische Keratose)
Häufige Varianten
Entdifferenziertes, nicht verhornendes Plattenepithelkarzinom: kleinere Tumorzellen ohne Hornperlen
Spindelzelliges Plattenepithelkarzinom: entdifferenzierte spindelzellige Formationen mit nur vereinzelten dyskeratotischen Zellen, entscheidend der immunhisto-chemische Nachweis von Keratin
Akantholytisches Plattenepithelkarzinom: pseudoglanduläres Bild durch Akanthoyse
Plattenepithelkarzinom mit neurotropem Wachstum: oft nur sehr distinkt, Tumorverbände um/in Nerven, haufig begleitet von tief dermalen lymphozytären Infiltraten und/oder Lymphfollikeln (wichtiger Clue)
Dermatohistopathologie
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