Kutane/subkutane Metastasen sind Absiedelungen von Tumorzellen in der Haut ohne direkte Verbindung mit der primären malignen Neoplasie
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.26 Melanom-Metastase
Dieter Metze, Münster
Histologische Kriterien
- In der Dermis und/oder Subkutis Proliferation von Melanozyten in Knoten, Nestern oder Strängen
- Melanozyten epitheloid, spindelig, große pleomorphe bläschenförmige Kerne mit prominenten Nukleoli, zahlreiche Mitosen
- Gehalt an Melaninpigment variiert (unpigmentierte Melanommetastase möglich)
- Nekrosen, Fibrosen
- Entzündungszellen kaum vorhanden
Varianten
Noduläre Melanosis: komplette Regression einer kutanen Melanommetastase mit knotiger Ansammlung von Melanophagen
Melanoma erysipelatoides: Lymphgefäße dilatiert und mit Melanomzellen erfüllt
Epidermotrope Melanommetastase: intraepidermales Vorwachsen, schwierige Differenzierung von einem primären Melanom (Metastase eher sphärisches Wachstum, intraepidermal überwiegen Nester, selten einzelstehende Melanozyten)
Differenzialdiagnose
Metastasen von Karzinomen (v. a. Mamma-, Lungen-, Gastrointestinal-, Prostata-, Nierenzell-Karzinomen) zeigen anderes Wachstumsmuster (solide, cribriform, tubulär, azinär, papillär, gänsemarschartig, u. a.) und Zytologie der Zellen (squamös, verhornend, Siegelringzell-artig, klarzellig, u. a.)
Dermatohistopathologie
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