Hämangiome sind Malformationen bzw. benigne Neoplasien mit dilatierten Blutgefäßen
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
2.31 Hämangiom
Dieter Metze, Münster
Varianten
Kavernöses Hämangiom: Malformation mit lakunenartig dilatierten, venösen Gefäßen, Teilsymptom verschiedener Syndrome (Blue-rubber bleb syndrom, Maffuci-Syndrom, Klippel-Trenaunay-Syndrom, ...)
Infantiles kapilläres Hämangiom: benigne vaskuläre Neoplasie Neugeborener mit einer Proliferationphase – Lobuläres Wachstum von Endothelien und Perizyten (Glattemuskulatur-Aktin positive Zellen) in soliden Verbänden mit Mitosen stationären Phase – Ausbildung von regelrecht kanalisierten Kapillaren Involutionsphase – Rückbildung der Gefäße mit Fibrose
Differenzialdiagnosen
Kavernöses Hämangiom:
Lymphangiome: dünnwandige Gefäße mit fließendem Übergang zu muskulärer Wandung, keine Perizyten, lymphozytäre Infiltrate, kaum Erythrozyten im Lumen
Arteriovenöse Hämangiome: umschriebene Ansammlung kleiner dickwandiger Gefäße
Kapilläres Hämangiom:
Büschelartiges Hämangiom (tufted angioma): "Kanonenkugelmuster", halbmondförmige Gefäßspalten
Granuloma pyogenicum: Epidermale Collerette, Septen, Entzündungszellen
Dermatohistopathologie
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