Oberflächlich (und tief) perivaskuläre und interstielle Dermatitis ohne epidermale Veränderungen.
Prof. Dr. Dieter Metze
Dermatologische Universitätsklinik, Münster
Oberflächlich (und tief) perivaskuläre und interstielle Dermatitis ohne epidermale Veränderungen.
Arthropodenreaktion: Infiltrat keilförmig, häufig Spongiose der Epidermis
Bullöses Pemphigoid (urtikarielles Stadium): Eosinophile Spongiose der Epidermis, positive Immunfluoreszenz (siehe Fall 11 und 21)
Urtikariavaskulitis: Zeichen der leukozytoklastischen Vaskulitis
Autoinflammatorische Syndrome: Neutrophile in den Schweißdrüsen
Urtikarielle Arzneimittelreaktion: meist, aber nicht immer epidermale Beteiligung (Spongiose und diskrete Interface-Dermatitis)
Dermatitis herpetiformis Duhring: abszessartige Ansammlungen von Neutrophilen oder Eosinophilen in den Papillenspitzen
Sweet Syndrom: dichtere interstitielle Infiltrate aus Neutrophilen mit Ödem des Papillarkörpers
Polymorphe Schwangerschaftsdermatose (PUPPP): dermale Infiltarte ähnlich der Urtikaria, aber Spongiose der Epidermis
Die Urtika muss von urtikariellen Effloreszenzen abgegrenzt werden, die klinisch an eine Urtikaria denken lassen und daher unter dieser Diagnose zur Befundung kommen (vergleiche o.g. Differenzialdiagnosen). Ein Ödem der retikulären Dermis ist histologisch nach der Prozessierung nicht zu erkennen (im Unterschied zum Ödem der papillären Dermis)
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