Lobuläre, suppurative Pannikulitis
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Schwierigkeitsgrad Fortgeschrittene
1.36 Suppurative Pannikulitis bei Alpha-1-Antitrypsinmangel
Prof. Dr. Dieter Metze
Differenzialdiagnose
Traumatische Pannikulitis: ausgeprägte Hämorrhagien
Artefizielle Pannikulitis: Fremdkörper in der Polarisation, histologische Diagnose nicht immer möglich
Pankreatitische Pannikulitis: degenerierte Fettzellen mit Ablagerungen von basophilen Kalkseifen
Infektiöse Pannikulitis (Bakterien, Pilze): Spezialfärbungen, Mikrobiologie
Erythma induratum, Nodularvaskulitis: Vaskulitis der subkutanen Arterien
Kommentar
Die suppurative Pannikulitis ist ein Initialstadium vieler Pannikulitisformen. Eine Fettgewebsnekrose, unabhängig von der Ursache, löst eine stereotype Abfolge von entzündlichen Veränderungen aus: Ansammlung von Neutrophilen und Lymphozyten gefolgt von Makrophagen, die freigesetzte Lipide phagozytieren (Lipophagen) und Granulome und Zysten ausbilden (Ölzysten), zuletzte setzt eine fibrosierende Phase ein. Die Differerenzierung der suppurativen Pannikulitis ist daher histologisch schwierig bis unmöglich, entscheidend daher die Typisierung von Alpha-1-Antitrypsin, Anamnese, klinisches Bild und mikrobiologische Untersuchungen zum Auschluss einer Infektion.
Dermatohistopathologie
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